Geschichte der Jugendfeuerwehr

Wir schreiben das Jahr 1982. Ein Dorf in der Südpfalz befindet sich im Ausnahmezustand.

Die Bürger feiern auf den Straßen und in den Gassen das 1200 jährige Bestehen der Gemeinde. 

Egal ob Pfälzer, Badener oder sogar Saarländer, alle feiern mit.  Alle? Nicht Alle! Ein paar Feuerwehrleute sind ganz und gar nicht in Feierlaune und grübeln über die Zukunft der örtlichen Feuerwehr.

„Mer sin zu alt“ argumentieren die einen, „Mer brauchen kä Jungspunte in de Feierwehr“ die anderen.

Die Sorgen um den Nachwuchs wurden nicht kleiner und so wurde ein geheimes Treffen der Befürworter  für einen Abend einberufen.

Der damalige „Rädelsführer“ Heinz H. fackelte nicht lange und besorgte auf eigene Kosten die ersten Jugendfeuerwehruniformen.

Doch nur in einem Punkt waren sich Befürworter und Gegner damals einig: „Weiber kummen  uns nid in die Feierwehr“.

Heute wissen wir es besser, den bereits heute haben wir unseren gesamten weiblichen Bestand in der Feuerwehr aus unserer Jugendfeuerwehr „rekrutiert“  und diese Frauen leisten an vorderster Front das Gleiche wie die männlichen Kameraden.

Es sollte auch nicht lange dauern, bis sich gleichgesinnte trafen.

Bei einer Hochzeit in Rohrbach lernten sich die Kameraden Edgar Hoffmann und Harry Neumann von der Feuerwehr Öhningen am Bodensee kennen. 

Die intensiven Diskussionen und die ähnliche Denkweise führte damals zu einer Partnerschaft die bis heute noch intensiv gepflegt wird.

So reisen i.d.R. jährlich Kameraden der FF Insheim nach Öhningen oder die Öhninger Kameraden kommen uns besuchen. 

Auch nehmen wir an zahlreichen Wettkämpfen und anderen Veranstaltungen teil. So gab es bereits auch in der Vergangenheit mehrere Abnahmen der Leistungsspange.

2007 wurden erstmals Jugendliche der Wehr mit dem höchsten Abzeichen der deutschen Jugendfeuerwehr ausgezeichnet, der Jugendflamme 3.